
Der Herbst ist da – mit ganz viel Kürbis!
An vielen Orten leuchten die Felder in schönstem Orange – der typischen Kürbisfarbe. Aber Kürbis ist nicht nur dekorativ, sondern auch sehr vielseitig in der Küche zu verwenden. Und er ist unglaublich lecker und dazu noch sehr kalorienarm, da er zu 90 % aus Wasser besteht: 100 Gramm haben nur 28 kcal! Weltweit werden jährlich mehr als 35 Mio. Tonnen Kürbis geerntet. Der größte Produzent ist Indien mit über 9 Mio. Tonnen.
Aber Kürbis ist nicht gleich Kürbis: Es gibt ihn in verschiedenen Formen, Größen und Farben, wobei jede Sorte ihr ganz eigenes Aroma besitzt. Und es gibt Kürbis, den man praktischerweise nicht schälen muss. Wir möchten Ihnen nun die bekanntesten Sorten vorstellen. Übrigens: Zierkürbisse sind wirklich nur für Dekozwecke geeignet und nicht zum Verzehr. Denn sie enthalten giftige Bitterstoffe!


Hokkaidokürbis
Die bei uns wohl bekannteste Sorte schmeckt leicht süßlich und intensiv nussig mit einer ausgeprägten Note der Esskastanie. Das Fruchtfleisch wird beim Kochen sehr cremig und samtig. Ideal für Suppen, Pürees und Ofengemüse.

Butternutkürbis
Eine ebenfalls sehr beliebte Sorte, die mild und buttrig-süßlich schmeckt, erinnert etwas an Süßkartoffel und Möhre. Mit feinfaserigem Fruchtfleisch. Perfekt geeignet für Risotto, Gnocchi, Currys und zum Backen.

Muskatkürbis
Im Geschmack kräftig und fruchtig, aromatisch und leicht säuerlich mit einer dezenten Muskatnote. Feste, faserarme Textur. Sehr gut geeignet für Chutneys und Schmorgerichte sowie zum Rohverzehr – z. B. geraspelt im Salat.

Spaghettikürbis
Eine sehr milde Variante mit einer leicht nussig-süßlichen Komponente, ähnelt geschmacklich an Zucchini, sehr faserige Textur. Sein Name ist Programm, denn er ist sehr beliebt als Pasta-Alternative, die sehr gut Soßen aufsaugt.

Patidoukürbis (Sweet Dumpling)
Im Geschmack ausgesprochen süß und intensiv nussig; erinnert an Maronen und ein wenig an Marzipan. Zart-cremige Textur. Klein und dekorativ, besonders gut geeignet, im Ganzen gefüllt und im Ofen gebacken zu werden.

Riesenkürbis (Gelber Zentner)
Eine sehr milde Sorte mit wenig Eigengeschmack und sehr grobfaseriger Textur. Muss gut gewürzt oder gesäuert werden. Schmeckt süß-sauer eingelegt und ist geeignet für Chutneys, Konfitüre oder Rührkuchen.
Schälen oder nicht schälen – das ist hier die Frage!
Erfahren Sie hier, welche Kürbissorten geschält werden müssen und bei welchen die Schale gerne dranbleiben darf. Es steht 3:3!
Team Kürbis mit Schale:
Wahrscheinlich mit ein Grund für seine Beliebtheit: Beim Hokkaido entfällt das Schälen. Die Schale wird beim Garen nämlich schön weich. Beim Butternut – längere Garzeiten vorausgesetzt – kann die Schale ebenfalls dranbleiben, auch wenn sie etwas fester als beim Hokkaido ist. Dasselbe gilt übrigens auch für den Patidoukürbis.
Team Kürbis ohne Schale:
Der Riesenkürbis ist unbedingt zu schälen. Ebenso der Muskatkürbis. Auch beim Spaghettikürbis muss das Messer angesetzt werden.
Jetzt geht’s an den praktischen Genuss!
Unsere Rezeptauswahl rund um den Kürbis macht deutlich, wie vielseitig dieses beliebte Gemüse ist. Ob herzhaft, ob süß, ob aus dem Topf oder Ofen.
Mit Kürbis ist einfach alles möglich. Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!
Kürbis-Curry
Entdecken Sie die exotisch-orientalische Seite am Kürbis! Dieses Curry mit Gemüse und Kokosmilch ist komplett vegan und extrem lecker.
Kürbiscremesuppe mit Mango
Einmal süß-scharf, bitte! Das geht perfekt mit dieser Suppen-Kreation: Fruchtige Mango trifft auf Ingwer und spicy Kürbiskerne.

Kürbiswaffeln
Ob mit süßem oder herzhaftem Topping: Diese Waffel schmeckt einfach köstlich und ist ideal geeignet, um den Herbst kulinarisch zu begrüßen.

Kürbis-Brownies
Wer kann dazu schon Nein sagen? Diese Brownies, verfeinert mit Kürbis, Orange und Kokos, sind geschmacklich eine Klasse für sich!

Gefüllter Butternutkürbis
Buttrig, süß, cremig! Dieser Kürbis aus dem Ofen zeigt sich in Höchstform. Gekrönt wird er mit Feta und Granatapfelkernen. Eine Explosion der Aromen.

Kokos-Rotkohlsalat mit Mohnkürbis
Rotkohl neu inszeniert! Als knackig-frischer Salat, der eine unwiderstehliche Verbindung mit Avocado, Kürbis und Mohn eingeht.

Ganz schön spicy!
Haben Sie schon mal was von Pumpkin-Spice gehört? Das ist eine raffinierte Gewürzmischung aus den USA, die so richtig nach Herbst schmeckt. Durch ihr auffälliges Orange fällt sie sofort ins Auge. Die Mischung aus Ingwer, Zimt, Piment, Nelke, Muskat, Vanille und Kardamom bringt das Kürbisaroma vor allem in süßen Kreationen wunderbar zur Geltung.
Pumpkin Spice passt hervorragend zu verschiedensten Kürbisgerichten: ob in Kuchen, Cupcakes, Keksen oder saftigen Broten. Auch Pfannkuchen oder Waffeln können Sie mit einem Hauch Pumpkin Spice eine herbstlich goldene Note verleihen. Sie lieben Müsli, Porridge oder Joghurt? Verfeinern Sie Ihr Lieblings-Frühstück mit dieser besonderen Gewürzmischung. Aber Pumpkin Spice mag es nicht nur süß! Auch herzhafte Gerichte werden mit diesem regelrechten Wundergewürz noch leckerer – wie z. B. eine Kürbissuppe oder Marinaden für Hähnchen.
Pumpkin-Spice gibt es als fertige Gewürzmischung und als Sirup. Oder Sie mixen sich Ihr Pumpkin-Spice selbst zusammen. Das ist einfacher, als Sie denken!
Entdecken Sie hier einige Beispiele unserer “Limited-Edition-Produkte”, wo das Genuss-Erlebnis Pumpkin Spice schon fix und fertig drin steckt!




Hier ist unser Rezept für Ihr aromatisches Pumpkin-Spice:
Alle Zutaten müssen fein gemahlen sein:
3 EL Zimt, 1,5 TL Ingwer, 1 TL Muskatnuss, 1,5 TL Piment, 2 TL Nelken, 2 TL Bourbon Vanille, 1,5 TL Kardamom
Einfach alle Gewürze in einem sauberen Schraubglas vermischen und fest verschließen, damit das Aroma erhalten bleibt.



