Aromen, Vielfalt und Balance

Konnichiwa – Japan zum Genießen

Konnichiwa – so sagt man auf Japanisch „Hallo“. Und genau so vielfältig wie die Sprache ist auch die Küche: fein abgestimmt, überraschend und voller Aromen.

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Die japanische Küche ist bekannt für ihre Klarheit, ihre Vielfalt und vor allem für ihr Gespür für Balance. Denn hier treffen auf kleinstem Raum die unterschiedlichsten Geschmäcker aufeinander.

Neben süß, salzig, sauer und bitter spielt vor allem der fünfte Geschmack eine besondere Rolle: umami. Diese herzhafte, würzige Note findet sich besonders konzentriert in Dashi, einer klassischen Brühe aus Kombu-Algen und getrocknetem Fisch (Katsuobushi). In der vegetarischen Variante werden stattdessen Kombu und Shiitake-Pilze verwendet – ein echtes Küchengeheimnis Japans.

Doch das Entscheidende ist nicht die einzelne Zutat, sondern das Zusammenspiel. Die Kunst liegt darin, die verschiedenen Aromen so zu kombinieren, dass sie sich ergänzen und nicht überdecken. Oder anders gesagt: Hier weiß jede Zutat ziemlich genau, was sie tut.

Produkte und Unterschiede entdecken

Ein Blick ins EDEKA Frauen Sortiment zeigt schnell, wie viel es zu entdecken gibt. Helle und dunkle Sojasauce unterscheiden sich nicht nur in der Farbe, sondern auch im Geschmack. Reisnudeln, Vermicelli und Mie-Nudeln bringen jeweils ihre ganz eigene Textur mit.

Wer sich einmal darauf einlässt, merkt schnell: Kleine Unterschiede machen hier einen großen Unterschied.

Nudeln – mehr als nur Beilage

Nudeln

Je nach Sorte unterscheiden sich Nudeln deutlich in Geschmack und Textur:

  • Ramen: klassische Suppennudeln aus Weizen, herzhaft und sättigend

  • Udon: dicke, weiche Weizennudeln mit mildem Geschmack

  • Soba: dünne Nudeln aus Buchweizen (oft mit Weizenanteil), leicht nussig, warm oder kalt serviert

Auch Reisnudeln, Vermicelli und Mie-Nudeln bringen jeweils ihre ganz eigene Konsistenz mit:
Reisnudeln und Vermicelli bestehen aus Reismehl und sind besonders fein und leicht, während Mie-Nudeln aus Weizen hergestellt werden und eher bissfest sind.

Sojasauce – kleine Unterschiede, großer Effekt

Helle und dunkle Sojasauce unterscheiden sich nicht nur in der Farbe, sondern auch im Geschmack.

  • Helle Sojasauce:  milder und salziger, ideal zum Würzen

  • Dunkle Sojasauce: kräftiger, aromatischer und leicht süßlich

Sojasauce: besonders bekannt ist die am meisten genutzte japanische Variante „Shoyu“, zum Beispiel von Kikkoman.

Sojasauce
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Rezept: Matcha Latte

Für eine Portion wird etwa ein Teelöffel Matchapulver mit 50 Millilitern heißem Wasser aufgegossen. Das Wasser sollte etwa 80 Grad haben, damit sich das Aroma optimal entfalten kann.

Anschließend wird der Matcha gut verrührt oder aufgeschäumt, idealerweise mit einem Bambusbesen. Je feiner der Schaum, desto besser.

Zum Schluss wird warme Milch oder eine Milchalternative hinzugegeben.

Für die Iced-Variante wird zunächst die Milch auf Eis gegossen, der Matcha anschließend darüber – so entsteht der typische Schichteffekt.

In Japan sagt man vor dem Essen „Itadakimasu“.

In diesem Sinne: guten Appetit und viel Freude beim Entdecken.